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Es werden Posts vom Januar, 2026 angezeigt.

6.1.2026: 3:2 Sieg in München nach verschlafenem Start

Manchmal braucht es eben erst eine deutliche Kabinenansprache und ein paar mahnende Worte à la „So nicht, Freunde!“, bevor der Motor richtig anspringt. Genau das dachten sich offenbar auch die Eisbären Berlin beim Auswärtsspiel in München. Nach einem ersten Drittel, das man freundlich als „noch ausbaufähig“ bezeichnen könnte, rappelte es hinter den Kabinentüren. Freddy Tiffels plauderte später ganz entspannt bei Magenta Sport aus, dass man sich zusammengesetzt habe. Und siehe da – plötzlich liefen da nicht mehr die wankenden Titelverteidiger aufs Eis, sondern ein Team, das richtig Bock auf Eishockey hatte. Mit dem Rücken zur Wand und dem bisher eher launischen Saisonverlauf im Gepäck (acht Niederlagen aus den letzten elf Spielen – autsch!) brauchte es dringend ein Ausrufezeichen. Und das lieferten die Eisbären prompt: 3:2-Sieg bei Red Bull München, zweiter Dreier in Folge, Stimmung gerettet. Ob das nun die langersehnte Konstanz ist oder einfach ein guter Tag – lassen wir das mal offen....

4.1.2026: Esbären schlagen Augsburg - und zittern sich mit 5:0 Führung zum 6:3 Sieg

Wer dachte, dass man mit einer 5:0-Führung im Rücken entspannt in ein letztes Drittel gehen kann, war wohl noch nie Fan der Eisbären Berlin. Denn wie so oft in dieser Saison lautet das Motto: Warum einfach, wenn's auch dramatisch geht? Am Ende steht zwar ein 6:3-Heimsieg gegen die Augsburger Panther – aber der Weg dorthin war mal wieder ein Slalomlauf zwischen Glanz, Grobmotorik und kurzzeitigem Nervenzusammenbruch. Es ging eigentlich traumhaft los: 40 Sekunden gespielt, Liam Kirk steht frei wie ein Brandenburger Tor am Sonntagmorgen – 1:0. Der Brite hat mittlerweile so viele Tore geschossen, dass man sich ernsthaft fragt, ob er nachts heimlich durch die Arena läuft und dort auch noch ein paar reindrückt. Unterstützung gab’s von Marcel Noebels, der mit seinem Assist auf 500 Scorerpunkte in der DEL kam – herzlichen Glückwunsch, auch wenn das Spiel damals in Krefeld war. Und ja, die gibt’s wirklich nicht mehr in der Liga. Was dann folgte, war zunächst solide Eishockeyarbeit mit einer...

2.1.2026: Krise mit Ansage: Eisbären verlieren 2:3 gegen Frankfurt

Das neue Jahr hat gerade erst angefangen, da machen die Eisbären Berlin da weiter, wo sie aufgehört haben – mit einer Niederlage. 2:3 gegen die Löwen Frankfurt, sechste Pleite in sieben Spielen, und man fragt sich langsam, ob das Ganze noch als sportliche Durststrecke durchgeht oder ob wir schon im Kapitel "Krisenmanagement für Fortgeschrittene" angekommen sind. Dabei fing alles ganz nett an: Peter-John Lee bekam eine schöne Geburtstagsshow, die Einlaufshow fiel dafür unter den Tisch – vermutlich auch, weil die Mannschaft dachte, sie spart sich das Spektakel gleich komplett für den Abend auf. Geschenkt wurde Lee immerhin ein frühes Tor – Matej Leden fälschte einen Schuss ab, 1:0 nach nicht mal drei Minuten. Alles gut? Leider nein. Denn was dann kam, war ein Mix aus Chaos, Schlafwagen-Eishockey und einer Körpersprache, die irgendwo zwischen "Gleich geht der Wecker" und "Muss ich wirklich?" pendelte. Frankfurt, immerhin Vorletzter, hatte leichtes Spiel. Erst...