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Es werden Posts vom Oktober, 2025 angezeigt.

31.10.2025: 4:3 in Overtime in Schwenningen

Dramatik pur in Schwenningen! Die Eisbären Berlin lieferten sich am Halloween-Abend ein echtes Eishockey-Spektakel mit den Schwenninger Wild Wings – und sicherten sich am Ende in der Verlängerung einen 4:3-Auswärtssieg. Wieder einmal bewies das Team von Serge Aubin große Moral und Nervenstärke. Mit dem Selbstvertrauen aus dem spektakulären Comeback gegen Mannheim starteten die Eisbären mutig in die Partie. Bereits in der 7. Minute staubte Eric Mik zum 1:0 ab – sein erster Saisontreffer. Nur wenige Minuten später erhöhte Ty Ronning nach einem schnellen Konter auf 2:0. Die Berliner dominierten das erste Drittel und ließen den Gastgebern kaum Raum zur Entfaltung. Im zweiten Drittel jedoch kam Schwenningen zurück. Ein Zwei-auf-Null-Konter brachte den Anschlusstreffer durch Tyson Spink, und in Unterzahl glich Jordan Szwarz nach einem Berliner Stellungsfehler aus. Die Eisbären verloren zunehmend die Kontrolle und ließen sich vom aggressiveren Forechecking der Gastgeber beeindrucken. Direkt n...

29.10.2025: Wenn aus einem 1:3 ein 4:3 wird - Heimsieg in Overtime gegen Mannheim

Man nehme ein bis zwei Drittel kollektives Berliner Stirnrunzeln, füge einen gehörigen Schuss Adrenalin im Schlussabschnitt hinzu, rühre alles mit einem Ty Ronning-Konter in der Verlängerung um – und voilà: Fertig ist das Eishockey-Menü, das Fans der Eisbären Berlin noch lange auf der Zunge zergehen lassen werden. Denn was da in der Uber Arena gegen die Adler Mannheim serviert wurde, war nichts weniger als ein emotionales Fünf-Gänge-Drama mit Happy-End. Dabei ging es los wie ein schlechter Déjà-vu-Film: Keine halbe Minute war gespielt, da klingelte es schon im Berliner Kasten. Mannheim machte früh klar: "Ihr wolltet Revanche? Dann kommt mal ran!" – und ließ zunächst wenig Gnade walten. Die Eisbären? Bemüht, aber zu zahnlos. Lean Bergmann riss dann mal das Fenster auf und ließ frischen Offensivwind rein – das 1:1 durch Vikingstad brachte die Arena erstmals in Wallung. Doch die Freude hielt ungefähr so lang wie ein Slush-Eis bei +30 Grad. Mannheim schlug zurück. Natürlich durch...

25.10.2025: Eisbären unterliegen Augsburg 4:3 in der Overtime

Es gibt diese Spiele, bei denen man sich fragt, ob das Drehbuch nicht vielleicht von einem besonders sadistischen Eishockey-Gott geschrieben wurde. Die Eisbären Berlin empfingen die formstarken Augsburger Panther zum Spitzenspiel – und am Ende hieß es 3:4 nach Verlängerung. Also: Drama, Emotionen, Pfostenschüsse – alles im Programm. Nur eben keine zwei Punkte für Berlin. Dabei fing alles so gut an. Das erste Drittel – eine Liebeserklärung an den Tempohockey! Der Neuzugang Jean-Sébastien Dea schiebt das Ding gleich mal zum 1:0 rein, als hätte er nie was anderes gemacht. Und keine fünf Minuten später stellt Markus Vikingstad auf 2:0. Alles sah nach einem dieser Abende aus, an dem die Eisbären den Gegner mit spielerischer Leichtigkeit überrollen. Dachten zumindest alle. Außer Augsburg. Denn die Panther sind nicht umsonst das heißeste Team der Liga mit einer Siegesserie, die langsam an das Guinness-Buch grenzt. Alexander Blank verkürzt, DJ Busdeker gleicht aus, und plötzlich steht es 2:2. ...

23.10.2025: Eisbären-Schocktherapie in München: Siegesserie endet bei den Roten Bullen

Die Eisbären Berlin haben es tatsächlich getan: Sie haben wieder verloren. Und zwar ausgerechnet in München. Beim traditionsreichen Duell im Oberwiesenfeld reichte es nach sechs Siegen in Serie nur zu einem 2:3 – oder wie man in Berlin sagen würde: „Dit war nüscht.“ Dabei hatte das Spiel eigentlich alles, was das Eishockeyherz begehrt: Jubiläen in Serie, Rückkehrer im Line-up, ein bisschen Drama, ein bisschen Chaos und am Ende die übliche Portion Frust, wenn man als Berliner in München spielt. Für den neutralen Fan war’s ein schönes, intensives Spiel. Für Eisbären-Fans war’s eher so ein „Warum schon wieder gegen die?!“-Abend. Der Reihe nach: Serge Aubin konnte wieder auf Marcel Noebels zurückgreifen, was zu einer Umstellung in der Offensive führte – ein bisschen wie Tetris, nur mit Helm. In der Defensive blieb alles beim Alten, inklusive Jake Hildebrand, der mittlerweile wahrscheinlich mit einem eigenen Zelt im Berliner Tor lebt. Und auch Manuel Wiederer durfte mal wieder Verteidiger s...

19.10.2025: 4:3 Sieg am Seilersee in Iserlohn

Die Eisbären Berlin haben’s wieder getan. Mit der lässigen Konsequenz eines Staubsaugerroboters, der einfach alles wegsaugt, was ihm in den Weg kommt, sammelten sie am Seilersee ihren sechsten Sieg in Serie ein – diesmal in Form eines 4:3-Erfolgs gegen die Iserlohn Roosters. Was war das? Kein Schönheitspreis, dafür ein dreckig erarbeiteter Auswärtssieg mit viel Herz, kaltem Kopf und einem heißen Jake Hildebrand im Tor. Dabei startete die Partie denkbar unangenehm: Iserlohn zeigte gleich, dass sie nicht nur für die Deko in der DEL da sind. Bereits nach zwei Minuten klingelte es im Berliner Kasten – ein Schuss, ein Treffer, ein Wachmacher. Und als dann auch noch 5-gegen-3 gespielt werden musste, sah’s kurz so aus, als wäre das hier der Anfang vom Ende der Siegesserie. Doch Pustekuchen! Die Eisbären warfen sich in alles rein, was nach Puck aussah, überstanden das doppelte Unterzahlchaos und meldeten sich wenig später durch Yannick Veilleux zurück. Ty Ronnings Schuss küsste noch den Pfoste...

17.10.2025: 3:2 gegen Wolfsburg - Eisbären zähmen Grizzlys

Fünf Siege in Serie, ein dezimierter Kader, ein überragender Jake Hildebrand im Tor und ein Hauch von „Wer braucht schon ein vollständiges Line-up?“ – die Eisbären Berlin machen momentan einfach richtig Spaß. Gegen die Grizzlys Wolfsburg gab’s beim 3:2-Heimerfolg zwar keine Eishockey-Gala mit Feuerwerk und Pirouetten, aber dafür dreckige Arbeit, stabile Defensive und den berüchtigten Berliner Biss. Und mal ehrlich: Wer braucht Spektakel, wenn man einfach so gewinnt? Trainer Serge Aubin dürfte mittlerweile das Rotieren im Schlaf beherrschen – mit Geibel monatelang raus und Noebels kurzfristig krank, wurde das Aufstellen der Verteidigung vermutlich zum Tetris-Spiel. Also kurzerhand: Stürmer Manuel Wiederer als Verteidiger, Mitch Reinke zurück im Dienst, Freddy Tiffels wieder nach vorne – klingt wild, funktionierte aber erstaunlich gut. Das erste Drittel? Taktisches Schach mit Schlittschuhen. Die Berliner engagiert, die Wolfsburger konterlustig, aber auf der Anzeigetafel tat sich… nichts....

12.10.2025: Mit 3:2 gegen Nürnberg sind die Eisbären weiter im Siegmodus

Was haben Zahnarztbesuche und Spiele gegen Nürnberg gemeinsam? Man weiß nie so ganz, was einen erwartet – aber meistens tut’s weh. Zumindest für die Gäste. Denn die Eisbären Berlin haben am Sonntag mal wieder ihr Wohnzimmer am Ostbahnhof verteidigt wie ein Rudel hungriger Huskys ihre letzte Dose Hundefutter: mit Zähnen, Krallen und einer ordentlichen Portion Kampfgeist. Endstand: 3:2 gegen die Nürnberg Ice Tigers – und der vierte Sieg in Folge. Läuft bei uns! Dabei begann das Spiel eher wie ein Sonntagnachmittag auf der Couch: wenig Highlights, dafür viel Gerangel. Keine Tore im ersten Drittel, aber immerhin jede Menge Checks – wer’s körperlich mochte, kam voll auf seine Kosten. Das Powerplay der Eisbären wirkte dagegen zwischenzeitlich wie ein Versuch, IKEA-Möbel ohne Anleitung aufzubauen: bemüht, aber ohne echten Durchbruch. Doch im zweiten Drittel klingelte es endlich im Nürnberger Kasten. Lean Bergmann roch die Gelegenheit und staubte zum 1:0 ab – Eisbärensinne eben. Kurz darauf ma...

10.10.2025: 3:2 OT Sieg in Frankfurt: Die Eisbären zwischen Krankenstation und Kampfgeist

Wenn man aktuell bei den Eisbären Berlin in die Kabine schaut, könnte man meinen, man sei versehentlich im Wartezimmer einer orthopädischen Fachklinik gelandet. Die halbe Mannschaft fehlt verletzt, der Rest spielt auf Positionen, die man vorher höchstens in der Theorie kannte. Aber wie heißt es so schön: *Not macht erfinderisch – und manchmal sogar zwei Punkte reicher.* Am Freitagabend reisten die stark dezimierten Hauptstädter nach Frankfurt – quasi auf einem Bein – und klauten dort den Löwen nicht nur den Fisch vom Teller, sondern gleich auch den Zusatzpunkt. 3:2 nach Penaltyschießen! Und das, obwohl das Team im Schlussdrittel eine 2:0-Führung hergab. Nervenstärke sieht anders aus, aber Hauptsache, am Ende jubelt der Richtige. Dass überhaupt noch Spieler auflaufen konnten, war schon eine Leistung für sich. Coach Serge Aubin hatte seine Linien wohl mit Würfeln zusammengestellt. Freddy Tiffels musste kurzerhand Verteidiger spielen (Spoiler: war nicht das erste Mal), weil Mitch Reinke „...

5.10.20205: Shutout, Schub und Schlusspunkt – Eisbären melden sich mit 3:0 gegen Ingolstadt eindrucksvoll zurück

Zwei Spiele, fünf Punkte, ein zu null – und das alles trotz halbem Lazarett auf dem Spielberichtsbogen: Die Eisbären Berlin haben am Sonntag mit einem bärenstarken 3:0 gegen den ERC Ingolstadt das Wochenende gekrönt und ein Ausrufezeichen in Richtung Liga gesendet. Der Rekordmeister lebt, und wie! Dabei sah es zu Beginn so gar nicht nach einem ruhigen Nachmittag aus. Ingolstadt legte los wie die Feuerwehr, Berlin dagegen erinnerte in den ersten Minuten eher an einen schlaftrunkenen Sonntagsfahrer im Berufsverkehr. Viel zu offen, viel zu unsortiert – einzig Jake Hildebrand war wach. Und wie! Der Eisbären-Goalie lieferte ein Spiel ab, das man getrost in die Kategorie *“Wand mit Fanghand“* einsortieren kann. Nach überstandenem ersten Drittel-Schock und der Verletzung von Patrick Khodorenko – der nächste in der Berliner Krankenakte – kam dann auch das Glück auf die Seite der Eisbären: Ein verirrter Schuss von Ty Ronning, ein nicht ganz aufmerksames Ingolstädter Tor – und Freddy Tiffels sag...

3.10.2025: Vier Niederlagen, ein Hoffnungsschimmer – Freddy Tiffels ballert die Eisbären in Augsburg zurück auf die Siegerstraße

Na also, es geht doch! Nach vier frustrierenden Pleiten in Serie und jeder Menge Aluminiumtreffern, vergebenen Großchancen und „wie zur Hölle ist das kein Tor?!“-Momenten haben sich die Eisbären Berlin in Augsburg endlich mal wieder belohnt. 4:3 nach Verlängerung – mit einem Freddy Tiffels, der sich offenbar gedacht hat: „Jetzt reicht's.“ Dabei war dieses Spiel wieder ein wilder Ritt durch alle Phasen der Eishockey-Psychologie: Dominanz im ersten Drittel? Check. Chancenwucher? Doppelcheck. Führung? Klar. Und dann... Nervenzusammenbruch. Das zweite Drittel war wie ein Déjà-vu aus den letzten Spielen – man führt, stellt dann den Betrieb ein, Augsburg sagt „Danke“ und gleicht aus. Wenn man die Gesichter im Gästeblock beobachtet hat, konnte man das kollektive "Nicht schon wieder!" fast hören. Aber zurück zum Positiven – denn das gab es reichlich. Patrick Khodorenko zum Beispiel, der sich nach wenigen Sekunden im zweiten Drittel dachte: "Mach ich halt mal selbst!" – ...