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3.5.2026: Zwölfter Titel, dritte Meisterschaft in Folge: Die Eisbären Berlin machen Mannheim zum Partyraum

Manchmal schreibt der Sport Geschichten, bei denen man zwischendurch prüft, ob nicht heimlich jemand das Drehbuch mit Glühwein, Galgenhumor und sehr viel Berliner Trotz verfasst hat. Die Saison der Eisbären Berlin war genau so eine Geschichte. Zum Jahreswechsel und selbst noch zur Olympiapause wirkte die zwölfte deutsche Meisterschaft ungefähr so wahrscheinlich wie ein entspannter Abend in einer Playoff-Serie gegen Mannheim. Und doch stehen die Eisbären am Ende wieder ganz oben. Zum zwölften Mal Deutscher Meister. Zum dritten Mal in Folge DEL-Champion. Und das ausgerechnet auf dem Eis des Erzrivalen Adler Mannheim. Mit einem 4:1-Auswärtssieg in Spiel fünf beendeten die Berliner die Finalserie und machten aus der SAP-Arena kurzerhand ihre Außenstelle für Meisterfeiern. Mannheim musste gewinnen, Berlin durfte feiern. Am Ende entschied sich der Abend recht eindeutig für Konfetti, Pokal und ein breites Grinsen in Blau-Weiß-Rot. Serge Aubin nahm im Vergleich zum vierten Finalspiel nur eine ...

30.4.2026: Matchpuck vertagt: Eisbären lassen Mannheim erst hoffen, dann jubeln

Autsch. Das war einer dieser Eishockeyabende, an denen man innerlich schon die Konfettikanone entsichert, die Meisterschale poliert und gedanklich den Sommerurlaub bucht – nur um dann festzustellen: Moment, Mannheim hat da noch etwas dagegen. Die Eisbären Berlin verlieren Spiel vier der Finalserie mit 3:4 nach Verlängerung und verpassen damit die erste Chance, die zwölfte Meisterschaft perfekt zu machen. Die Serie steht nun 3:1 für Berlin, aber der erste Matchpuck ist erst einmal im Fangnetz gelandet. Dabei sah lange Zeit vieles nach großer Titelparty in der Hauptstadt aus. Ohne den gesperrten Kapitän Kai Wissmann, dafür mit Markus Niemeläinen zurück im Line-up, gingen die Eisbären in ein Spiel, das von Beginn an ordentlich Feuer hatte. Ty Ronning hätte nach nicht einmal einer Minute direkt den Dosenöffner spielen können, scheiterte aber an Johan Mattsson. Auf der anderen Seite zeigte auch Jonas Stettmer früh, dass er keineswegs vorhatte, nur dekorativ im Berliner Tor herumzustehen. Da...

28.4.2026: Mik macht den Hattrick-Haken dran: Eisbären holen sich in Mannheim den Matchpuck

Die Eisbären Berlin sind in diesem Finale weiterhin ungefähr so gemütlich unterwegs wie ein Schneepflug auf der linken Spur: Wer im Weg steht, wird beiseitegeräumt. Mit 5:1 gewannen die Berliner auch Spiel drei bei den Adler Mannheim und führen in der Finalserie nun mit 3:0. Damit fehlt dem DEL-Rekordmeister nur noch ein Sieg zur nächsten Titelverteidigung und zur insgesamt zwölften deutschen Meisterschaft. Dabei begann der Abend alles andere als entspannt. Nach gerade einmal 21 Sekunden war für Kapitän Kai Wissmann Schluss, nachdem er nach einem Check gegen Maximilian Heim aus dem Spiel genommen wurde. Dazu musste auch Dan Renouf auf die Strafbank. Mannheim bekam also früh die Chance, Schwung aufzunehmen, und nutzte diesen Start tatsächlich: Marc Michaelis traf nach drei Minuten zum 1:0. Im Mannheimer Ufo keimte Hoffnung auf. Kurz sah es so aus, als hätten die Adler den Reset-Knopf gefunden. Doch die Eisbären machten das, was sie in diesen Playoffs erstaunlich oft machen: einmal kurz ...

26.4.2026: 5:1 gegen Mannheim: Eisbären feiern Final-Party, Adler suchen noch die Einladung

Die Eisbären Berlin haben auch Spiel zwei der Finalserie für sich entschieden und Mannheim beim 5:1 in der Arena am Ostbahnhof erneut ziemlich deutlich die Grenzen aufgezeigt. Nach dem 7:3-Auswärtssieg zum Auftakt steht es in der Serie nun 2:0 für den Titelverteidiger. Und wenn man ehrlich ist: Bisher wirkt dieses Finale eher wie ein Berliner Bewerbungsschreiben für die nächste Meisterfeier, während Mannheim noch versucht, den Drucker einzuschalten. Dabei starteten die Adler durchaus engagiert. Mannheim brachte die Scheiben früh schnell in Richtung Berliner Tor und kam auch direkt zu guten Möglichkeiten. Doch im Tor der Eisbären stand erneut Jonas Stettmer, der offenbar beschlossen hat, in diesen Playoffs einfach keine normalen Arbeitstage mehr einzulegen. Der Berliner Goalie war hellwach, parierte stark und sorgte dafür, dass die Mannheimer Anfangsoffensive ohne Ertrag blieb. Auf der anderen Seite machten die Eisbären genau das, was sie in diesen Playoffs so gefährlich macht: Sie nutz...

24.4.2026: Eisbären zerlegen Mannheim in Finale 1: Sieben Tore, ein Statement und ein ziemlich stilles Ufo

Die Eisbären Berlin haben im ersten Finalspiel der PENNY-DEL-Playoffs direkt einmal sehr freundlich an die Tür der Adler Mannheim geklopft, um anschließend mit der kompletten Offensivabteilung hindurchzumarschieren. Mit 7:3 gewannen die Berliner in der SAP-Arena und nahmen den Mannheimern damit nicht nur Spiel eins ab, sondern auch gleich das Heimrecht. Das war kein vorsichtiges Abtasten, das war eher ein Bewerbungsschreiben um die nächste Meisterschaft – mit Ausrufezeichen, Fettdruck und beigefügtem Highlight-Video. Trainer Serge Aubin sah offenbar keinen Grund, an seinem erfolgreichen Line-up aus dem entscheidenden Halbfinalspiel in Köln etwas zu verändern. Warum auch? Wer eine Maschine gerade frisch geölt hat, baut ja auch nicht vor der nächsten Ausfahrt den Motor aus. Also gingen die Eisbären mit derselben Formation in dieses erste Finale und wirkten von Beginn an so, als hätten sie den Spielplan nicht nur gelesen, sondern auch schon die Lösungshinweise hinten im Heft gefunden. Dab...

20.4.2026: Finale, oh je: Diese Eisbären kennen wirklich keinen Rückwärtsgang

Manchmal schreibt der Sport Geschichten, bei denen man sich fragt, ob da nicht irgendwo ein Drehbuchautor mit Berliner Schal im Hintergrund sitzt. Die Eisbären Berlin haben es tatsächlich geschafft, den Hauptrundensieger Kölner Haie aus den Playoffs zu werfen und zum dritten Mal in Folge ins DEL-Finale einzuziehen. Und das als Mannschaft, die in dieser Saison gefühlt öfter Verletzungslisten als Wunschaufstellungen produziert hat. Während andere Teams in der Olympiapause vermutlich von Titeln träumten, dürften bei den Eisbären viele erst einmal gehofft haben, überhaupt halbwegs gesund durch den Rest der Saison zu kommen. Nun steht man wieder im Finale. Manchmal ist Eishockey eben einfach ein sehr kalter Ort für Prognosen. Vor Spiel sechs war die Lage klar verteilt: Köln musste gewinnen, Berlin brauchte nur noch einen letzten Sieg. Die Haie wollten ihre Saison verlängern, die Eisbären lieber direkt den Finalkoffer packen. Serge Aubin veränderte sein Line-up nur vorsichtig, also eher Fein...

17.4.2026: Matchpuck, Müller-Magie und ein Dach, das fast abhebt: Eisbären schlagen Köln mit 5:2

Die Eisbären Berlin haben sich mit einem verdienten 5:2-Heimsieg gegen die Kölner Haie den Matchpuck im Halbfinale gesichert und damit beste Werbung für nervenaufreibendes Playoff-Eishockey geliefert. Drei Heimspiele, drei Siege – die Arena am Ostbahnhof bleibt in dieser Serie also eine Art Kölner Verbotszone. Berlin führt nun mit 3:2 in der Serie und darf am Montag in Köln gleich doppelt vom Finaleinzug träumen. Klingt komfortabel, ist im Playoff-Modus aber ungefähr so beruhigend wie ein Ein-Tore-Vorsprung zwei Minuten vor Schluss. Vor dem Spiel hatte Serge Aubin sein Line-up etwas umgebaut. Yannick Veilleux war nach abgesessener Sperre zurück, Norwin Panocha dafür raus. In der Defensive rückte Moritz Kretzschmar an die Seite von Les Lancaster, während Eric Mik ungewohnt in der vierten Reihe auftauchte. Jonas Stettmer begann im Tor und sollte an diesem Abend einmal mehr zeigen, dass Ruhe manchmal die wertvollste Playoff-Währung ist. Die Ausgangslage war eindeutig: Verlieren verboten. ...