Posts

Es werden Posts vom Dezember, 2025 angezeigt.

30.12.2025: Eisbären stolpern bei 6:4 Niederlage in Brmerhaven weiter durchs Saisonfinale

Man kennt das ja: Weihnachten ist vorbei, der Bauch ist voll, der Kopf noch im Feiertagsmodus – und die Eisbären? Die machen's genauso. Nur dass sie nicht auf dem Sofa liegen, sondern in Bremerhaven 60 Minuten lang mit offenen Armen Gegentore empfangen. Am Ende steht ein 4:6 und das nicht nur auf der Anzeigetafel, sondern auch sinnbildlich für den Zustand der Mannschaft: hinten offen wie ein Scheunentor und vorne zu ideenlos, um ernsthaft für Gefahr zu sorgen. Und das, obwohl man mit einem Hattrick von Liam Kirk (ja, schon wieder er!) sogar mal führte. Kurzzeitig. Aber beginnen wir von vorne. Das Spiel war wichtig. Platz sechs stand auf dem Spiel. Also quasi die letzte Haltestelle im Expresszug Richtung direkte Playoffs. Doch statt beherzt aufzuspielen, verteilten die Eisbären lieber Neujahrsgeschenke im Dezember. Powerplay-Gegentor? Check. Lücken in der Defensive? Check. Gegentreffer nach einfacher Passstafette? Natürlich. Alles wie gehabt. Liam Kirk – aktuell der Einzige, der wei...

28.12.2025: Eisbären befreien sich bei 5:2 gegen Nürnberg

Na also, geht doch! Die Eisbären Berlin haben sich nach einer Durststrecke von vier Spielen endlich wieder daran erinnert, dass man Eishockeyspiele auch gewinnen kann – und das sogar recht überzeugend. Mit einem 5:2 gegen die Nürnberger Ice Tigers verabschiedet sich der DEL-Rekordmeister aus dem Heimspieljahr 2025 und beschert seinen Fans ein verspätetes Weihnachtsgeschenk, das sich sehen lassen kann. Dabei ging es im Vorfeld eher um Schadensbegrenzung als um Glanz und Gloria: Top-5? Momentan so realistisch wie ein Eisbär auf einem Surfbrett. Der Blick ging eher nervös nach unten in der Tabelle – mit Nürnberg im Nacken, nur vier Punkte entfernt. Kurzum: Es war ein Spiel mit dem schönen Prädikat „bitternötig“. Und die Eisbären? Die reagierten nicht nur – sie explodierten förmlich. Schon nach sieben Minuten stand’s 2:0. Les Lancaster schoss sein erstes Tor für Berlin – Glückwunsch! Wer gleich bei seinem Debüt trifft, darf beim nächsten Training auch mal das Tape bestimmen. Liam Kirk legt...

26.12.2025: Eisbären im Winterschlaf – Grizzlys stibitzen bei 2:1 die Punkte unterm Weihnachtsbaum

Wenn man als Fan der Eisbären Berlin am zweiten Weihnachtsfeiertag lieber die Gans aus dem Kühlschrank holt, als sich in die Uber Arena zu setzen, dann hat das möglicherweise weniger mit Faulheit zu tun – und mehr mit einer gewissen Vorahnung. Die Eisbären verloren ihr Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 1:2, und das war dann schon die vierte Niederlage in Folge. Es ist ein bisschen, als hätte man auf dem Wunschzettel „Dreipunkte-Sieg“ geschrieben, aber das Christkind dachte sich wohl: „Ach komm, ein bisschen Spannung für die Rückrunde schadet nicht.“ Dabei fing alles ganz munter an – beide Teams mit offenem Visier, schnelle Wechsel, Chancen auf beiden Seiten, und dann sogar ein Tor für Berlin. Liam Kirk machte das, was man sich eigentlich von der ganzen Mannschaft wünscht: Er nutzte den Raum, dachte nicht lange nach und schob die Scheibe eiskalt rein. 1:0. So einfach kann Eishockey sein. Zumindest theoretisch. Praktisch antworteten die Grizzlys drei Minuten später in Form von E...

23.12.2025: Ohne Disziplin und Struktur - 8:5 Niederlage in Mannheim

Alle Jahre wieder… Nein, diesmal kam nicht das Christkind – sondern eine deftige 5:8-Klatsche in Mannheim. Ein Abend vor Heiligabend wollten die Eisbären Berlin vermutlich festlich glänzen, schenkten stattdessen den Adlern Tore in Serie. Es war das zweite Auswärtsspiel in Folge, bei dem man sich gefühlt selbst beschenkte – allerdings mit Gegentoren. Der Abend begann früh mit einem „Fest der Fäuste“: Yannick Veilleux und Tobias Fohrler sorgten bereits nach 1:54 Minuten für ordentlich Stimmung. Wer dachte, das wäre das Highlight gewesen, hatte den Defensivplan der Eisbären wohl noch nicht gesehen – sofern es einen gab. Denn nach einer aberkannten Führung durch Byron, einer Reihe von Strafen und dem ein oder anderen "Schläfchen" im eigenen Drittel hieß es am Ende des ersten Drittels: 1:4. Fröhliche Bescherung, Teil 1. Das zweite Drittel? Eine Mischung aus Hoffnung, Kopfschütteln und fliegenden Strafzeiten. Ein sehenswerter Shorthander von Byron und ein Powerplaytor von Kirk ließ...

21.12.2025: Eisbären verlieren 4:3 nach Penalty gegen Köln

Es gibt Abende, da denkt man sich: „Das hätten wir auch bleiben lassen können.“ Für die Eisbären Berlin war der vierte Advent so einer. Statt Lametta gab’s nochmal ordentlich auf die Kufen – 3:4 nach Penaltyschießen gegen die Kölner Haie, und das ausgerechnet wieder dank Nate Schnarr, der inzwischen wohl als offizieller Eisbären-Ärgerer in die DEL-Geschichte eingehen darf. Zum zweiten Mal in dieser Saison beendet er ein Spiel in Berlin mit dem entscheidenden Treffer – gibt’s da schon eine Ehrenmitgliedschaft bei den Gästen? Dabei fing alles so gut an: Gerade mal ein paar Minuten gespielt, da tankt sich Eric Hördler durch, erzielt sein erstes Saisontor und bringt die Arena zum Brodeln. Endlich mal belohnt, der Junge – 29 Spiele lang Anlauf genommen! Und weil’s so schön war, legte Blaine Byron gleich das 2:0 nach. Alles sah nach einem versöhnlichen Abschluss des Wochenendes aus. Doch was wären die Eisbären ohne ein bisschen Drama? Köln ließ sich nicht lange bitten und antwortete postwend...

18.12.2025: Hoch, runter, Strafbank – und irgendwo dazwischen fünf Tore: Die Eisbären verlieren in Ingolstadt 8:5

Was macht ein Eisbär, wenn er zu viele Minuten auf der Strafbank verbringt? Richtig – er verliert ein Eishockeyspiel mit 5:8. So geschehen beim turbulenten Gastspiel der Eisbären Berlin in Ingolstadt, das eher wie ein Eishockey-Karaokeabend wirkte: Jeder durfte mal treffen, aber am Ende sangen eben doch nur die Panther. Dabei fing alles so gut an. Nach gerade einmal 68 Sekunden netzte Markus Vikingstad ein – und keine zwei Minuten später erhöhte Frederik Tiffels auf 2:0. Wer da dachte, das würde ein entspannter Abend, kennt offensichtlich die Eisbären dieser Saison nicht. Ingolstadt wachte spätestens beim ersten Powerplay auf, und was dann folgte, war ein mitreißendes Hin und Her, das jedem Spielstandanzeiger im Stadion den Angstschweiß auf die LEDs trieb. Das Spiel wurde zum Paradebeispiel für die uralte Eishockey-Weisheit: „Wer zu oft runter muss, kriegt oben eins drauf.“ Ganze vier Gegentore in Unterzahl kassierten die Berliner – und das ausgerechnet nach acht Spielen ohne ein einzi...

14.12.2025: 2:0 mit Stil – Eisbären schicken Schwenningen ins Winterschlaf-Modus

Manchmal fragt man sich, ob man beim Eishockey ist oder bei einer Bewerbung zur Ausstellung „Ungefährlichste Wildtiere Europas“. Die Schwenninger Wild Wings präsentierten sich am Sonntagabend in Berlin jedenfalls harmloser als ein Pinguin im Sommerschlaf – und die Eisbären nutzten das eiskalt, oder sagen wir: solide, aus. Mit 2:0 gewannen die Hauptstädter völlig verdient, und das sogar mit Stil. Liam Kirk durfte jubeln, Yannick Veilleux traf erneut – mittlerweile fragt man sich schon, ob der Mann einfach nicht nicht scoren kann. Acht Spiele in Folge mit Punkt(e)n? Wenn das so weitergeht, bekommt er bald Hausverbot im gegnerischen Drittel. Zu auffällig. Und dann war da noch Jean-Sébastien Dea. Gerade frisch vom Lazarett zurück auf dem Eis, verteilte er gleich mal zwei Assists – ein freundlicher Empfang für Schwenningen, wenn auch unfreiwillig. Mit dem Auge eines Chirurgen servierte er seinen Kollegen die Pucks, als hätte er nie gefehlt. Hinten hielt Jake Hildebrand die Bude sauber wie e...

12.12.2025: 5:3 Niederlage in Straubing

Es gibt Dinge, auf die ist Verlass: Die Uhr zeigt 12, wenn’s Mittag ist. Berliner meckern gern. Und die Eisbären? Die gönnen sich im zweiten Drittel regelmäßig eine kreative Pause. Dieses Mal waren es exakt zehn Minuten, die den DEL-Rekordmeister beim 3:5 in Straubing um Punkte und gute Laune brachten. Ein Drittel lang Schlafwagen, zwei Drittel immerhin bemüht – aber auch in Niederbayern gab’s am Ende wieder: nix für die Tabelle, dafür reichlich Gesprächsstoff. Dabei fing alles gar nicht schlecht an. Rasanter Beginn, flotte Beine, Chancen hüben wie drüben – und sogar ein Ausgleichstor von Manuel Wiederer nach früher Führung der Tigers. Soweit, so Eishockey. Doch dann kam das zweite Drittel – und mit ihm ein Berliner Blackout, wie man ihn inzwischen fast schon im Spielplan eintragen kann. Erst das 2:2, dann das 2:3 – dazwischen eine Minute und 31 Sekunden kollektives Wegnicken in der Abwehr. Und weil aller schlechten Dinge bekanntlich drei sind, schob Straubing gleich noch das 4:2 hinte...

7.12.2025: 5:1 gegen Dresden beschert Sechs-Punkte-Wochenende

Sonntagabend, Heimspiel, Tabellenletzter zu Gast – da riecht es entweder nach Pflichtaufgabe oder Stolperfalle. Die Eisbären Berlin entschieden sich netterweise für Variante 1 und schickten die Dresdner Eislöwen mit einem klaren 5:1 wieder auf die Heimreise. Sechs Punkte aus zwei Spielen, der Glühwein schmeckt, die Fans hüpfen, und Yannick Veilleux trifft, als wäre er versehentlich in den Torjäger-Modus geraten. Dabei hatte man sich in Berlin das Spiel gegen den Aufsteiger aus Sachsen vermutlich schon vorher nett ausgemalt: frühes Tor, souveräne Führung, kurzer Wackler für die Spannung – und dann zurück zum Tagesgeschäft, sprich: Scheiben ins Netz jagen. Genau so kam’s auch. Nach gerade mal drei Minuten klingelte es das erste Mal – danke, lieber Aufbaufehler aus Dresden. Danach legte Markus Vikingstad sogar in Unterzahl nach – ein klassischer Fall von „Ihr schenkt uns was? Kein Problem, nehmen wir!“. Doch wer jetzt dachte, die Eisbären würden sich gemütlich in den Eiszapfen legen, sah ...

5.12.2025: Glanzloses 5:3 gegen Iserlohn

Ein Heimsieg ist ein Heimsieg – so oder so ähnlich dürften sich die Eisbären Berlin nach dem 5:3 gegen die Iserlohn Roosters gefühlt haben. Glanzvoll war das Ganze zwar nicht, aber immerhin hat man es irgendwie geschafft, das erste von zwei Heimspielen an diesem Wochenende über die Ziellinie zu schieben – mit einem kleinen Umweg über die Kategorie „unnötig spannend“. Schon der Start ließ erahnen, dass dieser Abend kein Eishockey-Leckerbissen werden würde. Die Einlaufshow? Abgeschmiert. Dafür lief nur die Eisbären-Hymne – was zwar nostalgisch klang, aber auch ein bisschen so, als ob das WLAN in der Arena mal wieder den Puck gesucht hätte. Auf dem Eis ging’s dann rasant los – zumindest für Iserlohn. Ganze 18 Sekunden brauchten die Roosters, um den ersten Zwei-auf-Eins-Konter zu fahren. Jake Hildebrand im Berliner Tor war aber direkt im „Keine-Panik“-Modus und parierte. Und weil Veilleux kurz darauf seinen Strafbankaufenthalt mit einem Treffer wettmachte, stand’s 1:0. Die Eisbären arbeite...