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Es werden Posts vom Januar, 2026 angezeigt.

27.1.2026: Punktlos in Augsburg – oder: Wie man sich selbst ein Bein stellt

Es gibt Spiele, da fragt man sich am Ende: War das wirklich nötig? Die Eisbären Berlin haben sich in Augsburg mal wieder selbst ausgetrickst – und das trotz starkem Beginn. Denn eigentlich lief alles nach Plan: frühes Tor von Ty Ronning, stabile Defensive, ordentlich Zug zum Tor – der Hauptstadtklub hatte im ersten Drittel alles im Griff. Doch Eishockey wäre nicht Eishockey, wenn es so einfach wäre. Im Mittelabschnitt drehten die Panther auf – und Berlin drehte ab. Statt weiter einfach zu spielen, wurde es plötzlich kompliziert. Turnover hier, Fehlpass dort, und schon war das Spielglück mit den Gastgebern. Spätestens mit dem Ausgleich durch Alexander Blank war klar: Das wird kein Spaziergang mehr. Und dann kam das Schlussdrittel – oder besser gesagt: das Berliner Unterzahlfestival. Gleich zwei doppelte Unterzahlsituationen (einen Applaus für die Disziplin, bitte!) und eine große Strafe in der Crunchtime machten das Comeback quasi unmöglich. Augsburg nutzte die Gunst der Stunde, traf zu...

25.1.2026: Eisbären verlieren auch in Frankfurt 4:1

Das war wohl nix mit dem Hauptstadt-Sturm. Statt sich an die Tabellenspitze heranzupirschen, wurden die Eisbären Berlin beim Ausflug nach Frankfurt eiskalt abserviert – und zwar mit einem 4:1, das schmerzhafter war als ein Slapshot ans Schienbein. Die Löwen Frankfurt, eigentlich mitten in der DEL-Krise, feierten ausgerechnet gegen den amtierenden Meister ihren ersten Sieg nach sieben Spielen. Und wir? Suchten zwischen Strafbänken, Powerplay-Pannen und Bauerntricks vergeblich den Berliner Biss. Dabei fing’s gar nicht so schlimm an – zumindest, wenn man auf Statistik vertraut. Klar, Blaine Byron fehlt, und das Powerplay läuft seit Wochen eher wie eine Berliner U-Bahn bei Schneefall: stockend. Aber mit Jonas Stettmer im Tor und frischer Motivation im Gepäck schien zumindest ein Punkt drin zu sein. Stattdessen brüllten die Löwen los – und die Eisbären taumelten früh durch zwei Unterzahlsituationen wie Touristen ohne Stadtplan. Als Carter Rowney dann in der 15. Minute das 1:0 machte, konnte...

23.1.2026: Eisbären schnappen sich den 2:1 Sieg gegen Ingolstadt

Wenn 14.200 Eishockey-Fans an einem Freitagabend in Berlin auf ihre Eisbären treffen, dann ist klar: Es wird laut, es wird spannend – und mit ein bisschen Glück auch siegreich. Genau das dachten sich wohl auch die Hauptstädter selbst, als sie das letzte Heimspiel vor der Olympia-Pause mit einem knappen 2:1 gegen den ERC Ingolstadt eintüteten. Zunächst sah’s allerdings gar nicht so gemütlich aus auf dem Eis. Die Gäste aus Ingolstadt waren von der ersten Sekunde an ziemlich forsch unterwegs – man könnte sagen, sie benahmen sich wie ungebetene WG-Mitbewohner: laut, dominant und ständig im Weg. Chancen? Hatten sie. Tore? Fehlanzeige – genauso wie die Eisbären, die in Drittel eins eher noch auf der Suche nach dem passenden Spielplan wirkten. Doch dann kam Drittel zwei, und damit Ty Ronning, der Eisbären-Stürmer mit dem eingebauten Wecker: Nach gerade mal 53 Sekunden zappelte die Scheibe im Netz – Berlin jubelt, die Arena bebt. Allerdings nur kurz, denn Ingolstadt hatte offensichtlich auch n...

18.1.2026: Inkonstanz mit System: Eisbären stolpern in Wolfsburg und verlieren bei 2:5 mehr als nur Punkte

Ach, Eisbären. Man hatte es doch eigentlich fast in der Tasche. Mit einem Sieg in Wolfsburg wäre Platz sieben schon fast vakuumverpackt und in den Berliner Eistresor gewandert – aber nein, stattdessen wurde lieber eine 2:5-Packung geschnürt. Der Rückstand auf Platz sechs wächst, der Vorsprung auf die Grizzlys schmilzt, und was bleibt? Ein Spielbericht zwischen Hoffnung, Rückschlägen und dem berühmten Berliner Dauerthema: Inkonstanz mit Eisqualität. Dabei fing der Abend gar nicht mal so frostig an. Kai Wissmann war zurück! Nach neun Monaten Pause endlich wieder im Line-up – man hätte fast einen roten Teppich vor die Spielerbank rollen können. Und seine Rückkehr zeigte sofort Wirkung: Das Powerplay der Eisbären sah mit ihm aus wie ein Orchester mit Dirigent. Zwei Minuten Dauerdruck, kein Gegentor – aber leider auch kein eigenes. Dafür gab’s dann später Gegentore en masse. Besonders bitter: Blaine Byron, der eigentlich für kreative Impulse und Punkte sorgen soll, musste früh verletzt vom ...

15.1.2026: Wichtiger 5:3 Sieg in Schwenningen

Was macht man an einem Eishockeyabend in Schwenningen? Richtig: Man gewinnt, wenn man Eisbär ist – und man sorgt dafür, dass es unterwegs nicht langweilig wird. Die Eisbären Berlin haben sich mit einem 5:3-Auswärtssieg gegen die Wild Wings nicht nur wichtige Punkte im Kampf um Platz sechs gesichert, sondern auch bewiesen, dass sie sich auf Doppelschläge genauso gut verstehen wie auf unnötige Strafzeiten. Eine Art Balanceakt zwischen eiskalter Effizienz und hitzköpfiger Rebellion. Schon früh im Spiel legte Liam Kirk los wie ein ICE ohne Zwischenhalt – Tor Nummer zehn im zehnten Spiel in Serie, Rekord eingestellt, Applaus und Respekt! Kaum war der Jubel verklungen, klingelte es erneut im Schwenninger Kasten. Dieses Mal war es Korbinian Geibel nach einem feinen Tanz von Les Lancaster. Zwei Tore in 34 Sekunden – man nennt das wohl ein Statement. Während die Wild Wings noch versuchten, Ordnung ins Chaos zu bringen, war bei den Eisbären schon die nächste Doppelschlag-Runde in Planung. Im zwe...

10.1.2026: Eiskalt erwischt – aber irgendwie doch gewonnen: Die Eisbären 3:2 beim Wintergame in Dresden

Na bitte, geht doch! Im zweiten Anlauf haben die Eisbären Berlin endlich ihren ersten Sieg bei einem Wintergame eingefahren. Mit 3:2 nach Verlängerung wurde der Tabellenletzte aus Dresden bezwungen – und das vor über 32.000 Zuschauern in einem atemberaubenden Freiluft-Spektakel. Und ja, spektakulär war es. Zumindest alles, was *nicht* mit dem Spiel der Eisbären zu tun hatte. Denn rein sportlich war das Ganze eher ein rustikales Outdoor-Grillen als ein kulinarisches Eishockey-Menü. Holzig, zäh, aber am Ende irgendwie doch heiß genug, um Punkte mitzunehmen. Und wenn man ehrlich ist: Ohne Liam Kirk wären die Berliner wohl mit leerem Magen heimgefahren. Der britische Goalgetter traf gleich zweimal und versenkte nach nur 14 Sekunden in der Verlängerung den Deckel drauf. Ein Mann, ein Wort, ein Tor. Oder in diesem Fall: zwei. Eisbären-Coach Serge Aubin hatte vor dem Spiel das Line-up ein bisschen durchgemischt. Das sah auf dem Papier auch alles ganz fein aus – doch auf dem Eis war es eher ei...

8.1.2026: Ein Drittel Eisbären reicht nicht – 4:3 Niederlage in Iserlohn

Da dachten die Eisbären Berlin wohl, ein starkes Drittel reicht schon für den nächsten Sieg gegen den Lieblingsgegner aus Iserlohn. Falsch gedacht. Am Ende steht ein 3:4 in der Statistik, und man fragt sich: Haben die Eisbären beim letzten Drittel einfach vergessen, wieder aus der Kabine zu kommen? Dabei fing alles doch so vielversprechend an – zumindest auf dem Papier. Rückkehrer Ty Ronning war wieder dabei, die Reihen wirkten vielversprechend zusammengestellt, und die Roosters schienen der perfekte Aufbaugegner: acht Siege in Folge hatten die Berliner gegen die Sauerländer zuletzt eingefahren. Und doch war es Iserlohn, das am Ende feierte. Wer sich auf Serien verlässt, der ist manchmal eben verlassen. Das erste Drittel? Kann man getrost unter der Kategorie *„vergessen wir besser“* abheften. Die Roosters machten aus wenig viel – zwei Tore, ein bisschen Effektivität, und fertig war der perfekte Start für die Hausherren. Die Eisbären? Mit Spielanteilen, aber ohne Tore. Statt mit einem P...

6.1.2026: 3:2 Sieg in München nach verschlafenem Start

Manchmal braucht es eben erst eine deutliche Kabinenansprache und ein paar mahnende Worte à la „So nicht, Freunde!“, bevor der Motor richtig anspringt. Genau das dachten sich offenbar auch die Eisbären Berlin beim Auswärtsspiel in München. Nach einem ersten Drittel, das man freundlich als „noch ausbaufähig“ bezeichnen könnte, rappelte es hinter den Kabinentüren. Freddy Tiffels plauderte später ganz entspannt bei Magenta Sport aus, dass man sich zusammengesetzt habe. Und siehe da – plötzlich liefen da nicht mehr die wankenden Titelverteidiger aufs Eis, sondern ein Team, das richtig Bock auf Eishockey hatte. Mit dem Rücken zur Wand und dem bisher eher launischen Saisonverlauf im Gepäck (acht Niederlagen aus den letzten elf Spielen – autsch!) brauchte es dringend ein Ausrufezeichen. Und das lieferten die Eisbären prompt: 3:2-Sieg bei Red Bull München, zweiter Dreier in Folge, Stimmung gerettet. Ob das nun die langersehnte Konstanz ist oder einfach ein guter Tag – lassen wir das mal offen....

4.1.2026: Esbären schlagen Augsburg - und zittern sich mit 5:0 Führung zum 6:3 Sieg

Wer dachte, dass man mit einer 5:0-Führung im Rücken entspannt in ein letztes Drittel gehen kann, war wohl noch nie Fan der Eisbären Berlin. Denn wie so oft in dieser Saison lautet das Motto: Warum einfach, wenn's auch dramatisch geht? Am Ende steht zwar ein 6:3-Heimsieg gegen die Augsburger Panther – aber der Weg dorthin war mal wieder ein Slalomlauf zwischen Glanz, Grobmotorik und kurzzeitigem Nervenzusammenbruch. Es ging eigentlich traumhaft los: 40 Sekunden gespielt, Liam Kirk steht frei wie ein Brandenburger Tor am Sonntagmorgen – 1:0. Der Brite hat mittlerweile so viele Tore geschossen, dass man sich ernsthaft fragt, ob er nachts heimlich durch die Arena läuft und dort auch noch ein paar reindrückt. Unterstützung gab’s von Marcel Noebels, der mit seinem Assist auf 500 Scorerpunkte in der DEL kam – herzlichen Glückwunsch, auch wenn das Spiel damals in Krefeld war. Und ja, die gibt’s wirklich nicht mehr in der Liga. Was dann folgte, war zunächst solide Eishockeyarbeit mit einer...

2.1.2026: Krise mit Ansage: Eisbären verlieren 2:3 gegen Frankfurt

Das neue Jahr hat gerade erst angefangen, da machen die Eisbären Berlin da weiter, wo sie aufgehört haben – mit einer Niederlage. 2:3 gegen die Löwen Frankfurt, sechste Pleite in sieben Spielen, und man fragt sich langsam, ob das Ganze noch als sportliche Durststrecke durchgeht oder ob wir schon im Kapitel "Krisenmanagement für Fortgeschrittene" angekommen sind. Dabei fing alles ganz nett an: Peter-John Lee bekam eine schöne Geburtstagsshow, die Einlaufshow fiel dafür unter den Tisch – vermutlich auch, weil die Mannschaft dachte, sie spart sich das Spektakel gleich komplett für den Abend auf. Geschenkt wurde Lee immerhin ein frühes Tor – Matej Leden fälschte einen Schuss ab, 1:0 nach nicht mal drei Minuten. Alles gut? Leider nein. Denn was dann kam, war ein Mix aus Chaos, Schlafwagen-Eishockey und einer Körpersprache, die irgendwo zwischen "Gleich geht der Wecker" und "Muss ich wirklich?" pendelte. Frankfurt, immerhin Vorletzter, hatte leichtes Spiel. Erst...