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Es werden Posts vom Februar, 2026 angezeigt.

27.2.2026: Doppelt hält besser: Lancaster schießt die Eisbären zum 5:2-Arbeitssieg gegen Iserlohn

Manchmal reicht im Eishockey ein kleines Zeichen, um die Laune wieder in Richtung Optimismus zu schieben. Zum Beispiel, wenn die Eisbären Berlin nach einer eher… nennen wir es „pädagogisch wertvollen“ Vorstellung plötzlich wieder daran erinnern, dass sie eigentlich ziemlich gut Eishockey spielen können. Der 5:2-Heimsieg gegen die Iserlohn Roosters war sicher kein Hochglanzprospekt für die Saison-Rückblick-DVD, aber er hatte etwas sehr Beruhigendes: Punkte. Und er hatte etwas noch Beruhigenderes: Les Lancaster – und zwar gleich im Doppelpack. Nach der enttäuschenden Nummer gegen Straubing war klar: Das hier sollte Wiedergutmachung werden. Serge Aubin stellte fleißig um, rotierte, mischte Reihen wie ein DJ um drei Uhr morgens und bekam zumindest die gewünschte Reaktion. Berlin wollte von Beginn an das Spiel in die Hand nehmen, die Scheibe lief ordentlich durch die eigenen Reihen – nur das Toreschießen war zunächst wieder so ein Thema. Präzision ist eben manchmal nicht Standardausstattung...

25.2.2026: Verunsichert, verzettelt, verloren – Eisbären stolpern 2:3 gegen Straubing

Es sollte ein Abend der Kampfansage werden. Ein erstes Ausrufezeichen im Rennen um Platz sechs. Stattdessen setzten die Eisbären Berlin eher ein Fragezeichen – und zwar ein ziemlich großes. Am Ende stand eine 2:3-Niederlage gegen die Straubing Tigers auf der Anzeigetafel, und die Erkenntnis des Abends lautete: Ein Gegentor kann mehr auslösen als nur einen neuen Spielstand. Dabei begann alles gar nicht so verkehrt. Die Eisbären wollten, sie bemühten sich, sie liefen – nur die Präzision hatte offenbar noch Winterpause. Beide Teams starteten mit viel Offensivdrang, aber auch mit reichlich Streuverlust. Pässe ins Nirgendwo, Abschlüsse mit Navi-Fehler und ein Spiel, das eher an Flipper als an Playoff-Hockey erinnerte. Dann kam das Powerplay. Ja, genau das Powerplay. Jenes, das bislang eher als Serviceleistung für gegnerische Unterzahlformationen bekannt war. Und siehe da: Acht Sekunden Überzahl reichten, damit Ty Ronning die Scheibe in die lange Ecke setzte und die Arena am Ostbahnhof jubel...