27.2.2026: Doppelt hält besser: Lancaster schießt die Eisbären zum 5:2-Arbeitssieg gegen Iserlohn
Manchmal reicht im Eishockey ein kleines Zeichen, um die Laune wieder in Richtung Optimismus zu schieben. Zum Beispiel, wenn die Eisbären Berlin nach einer eher… nennen wir es „pädagogisch wertvollen“ Vorstellung plötzlich wieder daran erinnern, dass sie eigentlich ziemlich gut Eishockey spielen können. Der 5:2-Heimsieg gegen die Iserlohn Roosters war sicher kein Hochglanzprospekt für die Saison-Rückblick-DVD, aber er hatte etwas sehr Beruhigendes: Punkte. Und er hatte etwas noch Beruhigenderes: Les Lancaster – und zwar gleich im Doppelpack. Nach der enttäuschenden Nummer gegen Straubing war klar: Das hier sollte Wiedergutmachung werden. Serge Aubin stellte fleißig um, rotierte, mischte Reihen wie ein DJ um drei Uhr morgens und bekam zumindest die gewünschte Reaktion. Berlin wollte von Beginn an das Spiel in die Hand nehmen, die Scheibe lief ordentlich durch die eigenen Reihen – nur das Toreschießen war zunächst wieder so ein Thema. Präzision ist eben manchmal nicht Standardausstattung...