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Es werden Posts vom April, 2026 angezeigt.

30.4.2026: Matchpuck vertagt: Eisbären lassen Mannheim erst hoffen, dann jubeln

Autsch. Das war einer dieser Eishockeyabende, an denen man innerlich schon die Konfettikanone entsichert, die Meisterschale poliert und gedanklich den Sommerurlaub bucht – nur um dann festzustellen: Moment, Mannheim hat da noch etwas dagegen. Die Eisbären Berlin verlieren Spiel vier der Finalserie mit 3:4 nach Verlängerung und verpassen damit die erste Chance, die zwölfte Meisterschaft perfekt zu machen. Die Serie steht nun 3:1 für Berlin, aber der erste Matchpuck ist erst einmal im Fangnetz gelandet. Dabei sah lange Zeit vieles nach großer Titelparty in der Hauptstadt aus. Ohne den gesperrten Kapitän Kai Wissmann, dafür mit Markus Niemeläinen zurück im Line-up, gingen die Eisbären in ein Spiel, das von Beginn an ordentlich Feuer hatte. Ty Ronning hätte nach nicht einmal einer Minute direkt den Dosenöffner spielen können, scheiterte aber an Johan Mattsson. Auf der anderen Seite zeigte auch Jonas Stettmer früh, dass er keineswegs vorhatte, nur dekorativ im Berliner Tor herumzustehen. Da...

28.4.2026: Mik macht den Hattrick-Haken dran: Eisbären holen sich in Mannheim den Matchpuck

Die Eisbären Berlin sind in diesem Finale weiterhin ungefähr so gemütlich unterwegs wie ein Schneepflug auf der linken Spur: Wer im Weg steht, wird beiseitegeräumt. Mit 5:1 gewannen die Berliner auch Spiel drei bei den Adler Mannheim und führen in der Finalserie nun mit 3:0. Damit fehlt dem DEL-Rekordmeister nur noch ein Sieg zur nächsten Titelverteidigung und zur insgesamt zwölften deutschen Meisterschaft. Dabei begann der Abend alles andere als entspannt. Nach gerade einmal 21 Sekunden war für Kapitän Kai Wissmann Schluss, nachdem er nach einem Check gegen Maximilian Heim aus dem Spiel genommen wurde. Dazu musste auch Dan Renouf auf die Strafbank. Mannheim bekam also früh die Chance, Schwung aufzunehmen, und nutzte diesen Start tatsächlich: Marc Michaelis traf nach drei Minuten zum 1:0. Im Mannheimer Ufo keimte Hoffnung auf. Kurz sah es so aus, als hätten die Adler den Reset-Knopf gefunden. Doch die Eisbären machten das, was sie in diesen Playoffs erstaunlich oft machen: einmal kurz ...

26.4.2026: 5:1 gegen Mannheim: Eisbären feiern Final-Party, Adler suchen noch die Einladung

Die Eisbären Berlin haben auch Spiel zwei der Finalserie für sich entschieden und Mannheim beim 5:1 in der Arena am Ostbahnhof erneut ziemlich deutlich die Grenzen aufgezeigt. Nach dem 7:3-Auswärtssieg zum Auftakt steht es in der Serie nun 2:0 für den Titelverteidiger. Und wenn man ehrlich ist: Bisher wirkt dieses Finale eher wie ein Berliner Bewerbungsschreiben für die nächste Meisterfeier, während Mannheim noch versucht, den Drucker einzuschalten. Dabei starteten die Adler durchaus engagiert. Mannheim brachte die Scheiben früh schnell in Richtung Berliner Tor und kam auch direkt zu guten Möglichkeiten. Doch im Tor der Eisbären stand erneut Jonas Stettmer, der offenbar beschlossen hat, in diesen Playoffs einfach keine normalen Arbeitstage mehr einzulegen. Der Berliner Goalie war hellwach, parierte stark und sorgte dafür, dass die Mannheimer Anfangsoffensive ohne Ertrag blieb. Auf der anderen Seite machten die Eisbären genau das, was sie in diesen Playoffs so gefährlich macht: Sie nutz...

24.4.2026: Eisbären zerlegen Mannheim in Finale 1: Sieben Tore, ein Statement und ein ziemlich stilles Ufo

Die Eisbären Berlin haben im ersten Finalspiel der PENNY-DEL-Playoffs direkt einmal sehr freundlich an die Tür der Adler Mannheim geklopft, um anschließend mit der kompletten Offensivabteilung hindurchzumarschieren. Mit 7:3 gewannen die Berliner in der SAP-Arena und nahmen den Mannheimern damit nicht nur Spiel eins ab, sondern auch gleich das Heimrecht. Das war kein vorsichtiges Abtasten, das war eher ein Bewerbungsschreiben um die nächste Meisterschaft – mit Ausrufezeichen, Fettdruck und beigefügtem Highlight-Video. Trainer Serge Aubin sah offenbar keinen Grund, an seinem erfolgreichen Line-up aus dem entscheidenden Halbfinalspiel in Köln etwas zu verändern. Warum auch? Wer eine Maschine gerade frisch geölt hat, baut ja auch nicht vor der nächsten Ausfahrt den Motor aus. Also gingen die Eisbären mit derselben Formation in dieses erste Finale und wirkten von Beginn an so, als hätten sie den Spielplan nicht nur gelesen, sondern auch schon die Lösungshinweise hinten im Heft gefunden. Dab...

20.4.2026: Finale, oh je: Diese Eisbären kennen wirklich keinen Rückwärtsgang

Manchmal schreibt der Sport Geschichten, bei denen man sich fragt, ob da nicht irgendwo ein Drehbuchautor mit Berliner Schal im Hintergrund sitzt. Die Eisbären Berlin haben es tatsächlich geschafft, den Hauptrundensieger Kölner Haie aus den Playoffs zu werfen und zum dritten Mal in Folge ins DEL-Finale einzuziehen. Und das als Mannschaft, die in dieser Saison gefühlt öfter Verletzungslisten als Wunschaufstellungen produziert hat. Während andere Teams in der Olympiapause vermutlich von Titeln träumten, dürften bei den Eisbären viele erst einmal gehofft haben, überhaupt halbwegs gesund durch den Rest der Saison zu kommen. Nun steht man wieder im Finale. Manchmal ist Eishockey eben einfach ein sehr kalter Ort für Prognosen. Vor Spiel sechs war die Lage klar verteilt: Köln musste gewinnen, Berlin brauchte nur noch einen letzten Sieg. Die Haie wollten ihre Saison verlängern, die Eisbären lieber direkt den Finalkoffer packen. Serge Aubin veränderte sein Line-up nur vorsichtig, also eher Fein...

17.4.2026: Matchpuck, Müller-Magie und ein Dach, das fast abhebt: Eisbären schlagen Köln mit 5:2

Die Eisbären Berlin haben sich mit einem verdienten 5:2-Heimsieg gegen die Kölner Haie den Matchpuck im Halbfinale gesichert und damit beste Werbung für nervenaufreibendes Playoff-Eishockey geliefert. Drei Heimspiele, drei Siege – die Arena am Ostbahnhof bleibt in dieser Serie also eine Art Kölner Verbotszone. Berlin führt nun mit 3:2 in der Serie und darf am Montag in Köln gleich doppelt vom Finaleinzug träumen. Klingt komfortabel, ist im Playoff-Modus aber ungefähr so beruhigend wie ein Ein-Tore-Vorsprung zwei Minuten vor Schluss. Vor dem Spiel hatte Serge Aubin sein Line-up etwas umgebaut. Yannick Veilleux war nach abgesessener Sperre zurück, Norwin Panocha dafür raus. In der Defensive rückte Moritz Kretzschmar an die Seite von Les Lancaster, während Eric Mik ungewohnt in der vierten Reihe auftauchte. Jonas Stettmer begann im Tor und sollte an diesem Abend einmal mehr zeigen, dass Ruhe manchmal die wertvollste Playoff-Währung ist. Die Ausgangslage war eindeutig: Verlieren verboten. ...

15.4.2026: Bokk macht den Ex besonders gründlich: Eisbären verlieren 3:4 nach Verlängerung und die Serie ist wieder offen

Manchmal ist Eishockey wirklich ein sehr seltsamer Sport. Die Eisbären Berlin hatten in Köln die große Chance, sich den Matchpuck für den Finaleinzug zu sichern, und am Ende stand trotzdem eine 3:4-Niederlage nach Verlängerung auf der Anzeigetafel. Besonders bitter: Ausgerechnet Dominik Bokk, einst selbst im Berliner Trikot unterwegs, drückte dem Abend mit zwei Toren seinen Stempel auf. Ex-Spieler haben offenbar ein eingebautes Talent dafür, ehemaligen Vereinen besonders zuverlässig auf die Nerven zu gehen. Dabei begann der Abend aus Berliner Sicht schon ziemlich unerquicklich. Gerade einmal 42 Sekunden waren gespielt, da lagen die Eisbären bereits mit 0:1 hinten. Frederik Storm nutzte den Kölner Blitzstart, während Berlin zunächst eher den Eindruck machte, als wäre man gedanklich noch im Mannschaftsbus unterwegs. Köln hatte in der Anfangsphase deutlich mehr Zug zum Tor, traf beinahe noch ein weiteres Mal und zeigte genau die Reaktion, die man nach der deutlichen Niederlage in Spiel dr...

12.4.2026: Eisbären erst eiskalt, dann kurz auf Betriebstemperatur: 4:2 gegen Köln mit spätem Nervenkitzel

Die Eisbären Berlin haben Spiel drei der Halbfinalserie gegen die Kölner Haie mit 4:2 gewonnen und sich damit die Führung in der Serie zurückgeholt. Über weite Strecken war das ein Auftritt, bei dem man fast meinen konnte, die Berliner hätten den Frust vom Freitag in reine Spielfreude umgewandelt. Köln wurde lange kontrolliert, phasenweise regelrecht eingeschnürt und durfte sich bei Janne Juvonen bedanken, dass die Partie nicht schon deutlich früher entschieden war. Am Ende wurde es dann aber doch noch einmal spannend – natürlich, denn ganz ohne Pulsprogramm machen es die Eisbären in den Playoffs offenbar nicht. Vor dem Spiel hatte Serge Aubin ordentlich am Line-up geschraubt. Yannick Veilleux fehlte gesperrt, dafür kehrten Mitch Reinke und Marcel Noebels zurück. Im Tor begann Jake Hildebrand anstelle von Jonas Stettmer, was durchaus für hochgezogene Augenbrauen sorgte. Eine mutige Entscheidung, vielleicht auch eine, bei der man innerlich kurz den Playoff-Gott gefragt hat, ob das wirkl...

10.4.2026: Eisbären mit Drittel-Abo: 20 starke Minuten, dann kam Köln mit der Abrissbirne

Die Eisbären Berlin haben in Spiel zwei des Halbfinals eindrucksvoll bewiesen, dass ein gutes Drittel im Playoff-Eishockey ungefähr so hilfreich ist wie ein Regenschirm im Orkan: nett gemeint, aber am Ende wird man trotzdem patschnass. Nach dem überzeugenden Auftakt in die Serie setzte es bei den Kölner Haien eine verdiente 1:5-Niederlage, weil Berlin nach ordentlichem Beginn komplett den Faden verlor und Köln ab dem zweiten Drittel zeigte, wie gnadenlos man Schwächephasen bestrafen kann. Dabei begann die Partie aus Berliner Sicht noch durchaus ordentlich. Die Eisbären standen defensiv stabil, ließen zunächst wenig zu und fanden mit zunehmender Spielzeit besser in die Begegnung. Es war keine Partie für Eishockey-Feinschmecker in den ersten Minuten, eher ein vorsichtiges Beschnuppern mit Schlittschuhen, aber irgendwann nutzten die Berliner ihre erste echte Druckphase. Markus Vikingstad eroberte stark die Scheibe, Yannick Veilleux vollendete, und plötzlich führten die Eisbären mit 1:0. D...

8.4.2026: 6:3 zum Halbfinal-Auftakt: Die Eisbären lassen Köln staunen und Moritz Kretzschmar entdeckt ganz nebenbei das Toreschießen

Besser kann man in ein Playoff-Halbfinale kaum starten: Die Eisbären Berlin haben Spiel eins gegen die Kölner Haie mit 6:3 gewonnen und damit direkt ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Während Köln als Hauptrundensieger und Favorit in die Serie gegangen war, lief der Abend in der Hauptstadt eher nach dem Motto: Schön, dass ihr da seid, aber die Punkte bleiben hier. Vor allem Moritz Kretzschmar dürfte diesen Mittwoch nicht so schnell vergessen. Der Youngster erzielte seine ersten beiden DEL-Tore – und das ausgerechnet gegen Janne Juvonen, also gegen den Goalie, an dem sich sonst regelmäßig ganze Offensivreihen die Zähne ausbeißen. Nicht schlecht für einen Abend, an dem andere vermutlich schon mit einem gelungenen ersten Wechsel zufrieden gewesen wären. Vor dem Spiel hatte Serge Aubin sein Line-up leicht angepasst. Marcel Noebels war wieder mit dabei und rückte in die Reihe zu Liam Kirk und Andreas Eder. Jean-Sébastien Dea fehlte dagegen im Kader. In der vierten Reihe kam Les Lancaster in...

4.4.2026: 76:30 Minuten Wahnsinn: Vikingstad schickt die Eisbären ins Halbfinale und Straubing in die Sommerplanung

Manche Spiele sind nichts für schwache Nerven, und dieses hier war vermutlich nicht mal etwas für Menschen mit völlig gesunden Nerven. Die Eisbären Berlin haben Spiel sechs gegen die Straubing Tigers mit 6:5 nach Verlängerung gewonnen, die Viertelfinalserie mit 4:2 für sich entschieden und sich damit das Halbfinalticket gegen die Kölner Haie gesichert. Der Held des Nachmittags hieß Markus Vikingstad, der nach 76:30 Minuten die Entscheidung besorgte und damit eine Partie beendete, die zwischenzeitlich wirkte, als hätte jemand den Wahnsinn zur offiziellen Taktik erklärt. Dabei begann der Nachmittag für Berlin erst einmal so, als hätte der Wecker in der Kabine nicht bei allen gleichzeitig geklingelt. Straubing legte mutig los, presste aggressiv, war sofort im Spiel und stellte die Eisbären früh vor Probleme. Pässe kamen nicht an, das Berliner Spiel wirkte zerfahren, und die Gäste hatten in der Anfangsphase klar mehr Zugriff. Jonas Stettmer war deshalb von Beginn an gefordert und zeigte sc...

2.4.2026: Matchpuck vertagt: Eisbären gönnen Straubing noch eine Hauptstadt-Reise

Die Eisbären Berlin hatten in Straubing alles auf dem Schläger, am Ende aber nur das ungute Gefühl, dass Ostersamstag jetzt doch nicht ganz so entspannt wird. Mit 1:2 nach Verlängerung verloren die Berliner Spiel fünf der Viertelfinalserie bei den Tigers und verpassten damit den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale. Statt Osterfrieden gibt es also noch einmal Playoff-Lärm in der Hauptstadt. Die Serie steht nun 3:2 für Berlin, und der nächste Matchpuck wartet bereits. Vor der Partie musste Serge Aubin auf Kapitän Kai Wissmann verzichten, was das Line-up einmal kräftig durch den Mixer jagte. Jean-Sébastien Dea rückte zurück in den Kader, Les Lancaster übernahm den Platz neben Jonas Müller, und auch in der Offensive wurde ein wenig geschoben und sortiert. Klingt erstmal nach Bastelstunde, sollte aber natürlich trotzdem den entscheidenden vierten Sieg bringen. Dabei begannen die Eisbären ordentlich. Die ganz große Straubinger Anfangswucht blieb zunächst aus, auch weil Berlin selbst munter nac...